admin am 1. Februar 2012
“Sitzungen” können schon etwas spannendes sein – leider auch im negativen Sinn. Wie auch immer jemand seine Meinung bildet: Freie Meinung ist ein wichtiges Gut unserer Gesellschaft! Ein sehr wichtiges Gut sogar – wie ich meine. Deshalb ist es (für mich) traurig, dass andere Meinungen (meine zum Beispiel) scheinbar negativ “heruntergemacht” werden. Warum? Weil vielleicht die eigene fehlt! Wäre zumindest eine Möglichkeit…
PS: Auch “keine Meinung” ist eine Meinung – zumdindest wenn darüber nachgedacht wird. Passiert leider viel zu selten.
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admin am 12. Januar 2012
Es ist schon witzig wie viele aufgrund eine Blogpostings offenbar in Panik verfallen und die schlimmsten Sachen glauben. Da fühle ich mich bestätigt, dass das Web (2.0) eine gute Sache ist. Die Nachrichten werden in sekundenschnelle weitergegeben und gelesen – herrlich! Aber wo Licht ist, ist leider auch Schatten: Wenn plötzlich wilde Gerüchte über angebliche Aussendungen im Umkreis sind, dann greife ich mir auf den Kopf und denke mir, dass eine Runde “Stille Post” genau so amüsant wäre wie die Wiedergabepraktiken mancher Menschen. In diesem Sinne: “Stille Post”!
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admin am 4. Januar 2012
Vor einem Jahr war ich der erste der in Traismauer auf die hohe Feinstaubbelastung aufmerksam gemacht habe. Zwölf Monate später gibt es nun die neuen Feinstaubwerte für 2011 und siehe da, die Belastung an Feinstaub ist in unserer Heimatgemeinde weiterhin hoch.
Damals waren die Reaktionen der SPÖ wenig konstruktiv, vielmehr gab es eine Schmutzkübelkampagne in meine Richtung da man sich offenbar mit dem Thema nicht wirklich auseinandersetzen wollte. Zwar gab es ein Gespräch mit der SPÖ. Umgesetzt wurde aber wenig bis gar nichts.
Nun herrscht weiter „dicke Luft“ in Traismauer. Wieder gab es an 32 Tagen eine Belastung über 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft (Quelle: http://www.vcoe.at/de/presse/aussendungen-archiv/details/items/Ausgabe2011-172), zwar um zwei Tage weniger als noch 2010, dennoch weiter zu hoch wenn man zum Vergleich Städte wie Amstetten oder Mödling anführt, in denen die Belastung niedriger war.
Auch eine Gemeinde kann aktiv gegen die Feinstaubbelastung vorgehen. Bürgerinfos zu richtigem Heizen (Hausbrand ist ein großer Feinstauberzeuger) wären ein Anfang. Großstädte wie Klagenfurt gehen da auch andere Wege und versuchen es mit Feinstaubfängern die Luftqualität zu verbessern (http://derstandard.at/1325485500099/Miese-Luftqualitaet-Klagenfurt-kaempft-mit-Kleber-gegen-Feinstaub). Interessante Aspekte die auch eine Gemeinde wie Traismauer aufgreifen könnte.
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admin am 7. Oktober 2011
„Zu groß für ein Dorf und zu klein für eine Stadt“, so wird Traismauer gerne beschrieben. In den letzten Wochen habe ich diesen Satz öfter gehört als mir lieb war. Der Traismaurer Sporttag war zweifelsohne eine tolle Veranstaltung. Die Besuchermassen hätten aber stärker sein können – wie immer halt. Dennoch: Die Abschlussveranstaltung im Schloss Traismauer hat gezeigt: das Interesse ist ja doch da. Ob die Veranstaltung in der Form im kommenden Jahr wieder stattfinden wird? Eher nicht, so realistisch bin ich (dabei spreche ich hier für meinen Verein, den FC Sportunion Traismauer). Dennoch, eine Fortsetzung in anderer Art und Weise könnte zustande kommen. Wie? Das steht derzeit noch in den Sternen…
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admin am 8. Juni 2011
Ja, es ist schon so eine Sache wie es in unserer Stadt zugeht. Anfeidnungen so weit das Ohr reicht. Vom Heurigentisch bis zur Wochenzeitung. Fad! Aber wenn man mit den Worten “das is a Bledsinn” bei einem Treffen empfangen wird – dann wundert es eigentlich eh nicht wenn die Stimmung in der zweiten Etage des Kellers ist. Was das unserer Stadt bringt: Gar nichts! Viel Spaß also beim weiteren Schimpfen und Streiten. Zum Glück kommt ja bald der Sommer – da gibt es dann die bekannte Sommerpause. Ein Segen?! Das entscheiden die Wähler. Spätestens bei der nächsten Wahl!
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admin am 13. April 2011

Es war eine Ehre! Mit dem österreichischen Sportjournalistenteam durfte ich im Berliner Olympiastadion gegen ein All-Star Team aus Berlin antreten. 4-2 haben wir “für Österreich” gewonnen. Wirklich ein imposantes Stadion wo ja 2006 das WM-Finale ausgetragen wurde. Nach meinem Spiel im Ernst Happel Stadion vor knapp zwei Jahren ein weiteres Highlight in meiner Fußballkarriere
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admin am 12. April 2011
Es war eine JVP-Idee. Ein Nachtbus soll Jugendliche an Wochenenden sicher zum Fortgehen und wieder nach Hause bringen. Kostengünstig und umweltschonend. Die SPÖ war damals von diesem Vorstoß wenig erfreut. Als “alter Hut” wurde der geforderte Nachtbus abgetan. Zufall oder nicht – genau im Gemeinderatswahlkampf gab es dann den Startschuss für den (roten) “Discobus”. Dieser fährt nun. seine nächtlichen Runden – und das kostet. Zu viel, wie jetzt einige draufgekommen sind. Der Vergleich ist aber eigentlich ein alter. Schon am 28.1.2011 habe ich an den zuständigen SPÖ-Jugendstadtrat ein günstigeres Angebot für die Durchführung eines Nachtbusses übermittelt. Rausgekommen ist freilich wenig. “Zu knapp” war die Zeit um mit anderen Gemeinden in Verhandlungen über einen neuen Betreiber zu gehen. Der “Discobus” fährt also weiter in die roten Zahlen. Unsere Stadtgemeinde zahlt jährlich 8000 Euro für die nächtlichen Busfahrten. Die Auslastung ist aber gering. Mit ein Grund könnte die Bewerbung sein – diese ist in meinen Augen mangelhaft. Stellt sich dennoch für mich die Frage: Warum finanziert man ein teureres Projekt mit wenig Auslastung und lässt andere Angebote scheinbar links liegen? Zwar wurde für nächstes Jahr eine Änderung der Situation beschlossen, dennoch kommt diese Monate zu spät. Als Steuerzahler würde ich mich (und mache ich eigentlich) schon fragen wie das sein kann. In Zeiten wie diesen wird jeder Euro zwei Mal umgedreht. Beim Discobus aber nicht – warum?
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admin am 18. März 2011
“Staub aufgewirbelt” hat der VP-Vorstoß in Sachen Feinstaub auf jeden Fall. Ein Thema das wohl so nie zur Sprache gekommen wäre ist nun innerhalb der Gemeindepolitik ein Thema. Ein Treffen hat da jetzt weitere – positive – Schritte gebracht. Zwar waren von Seiten der SPÖ zu Beginn wieder Aussagen wie “kompletter Blödsinn” (Thema Feinstaub und Streusplitt) zu hören, trotzdem hat man sich auf einen Weg der Informationspolitik geeinigt. So wird im April der zuständige Umweltausschuss das Thema behandlen. Dabei ist klar: Auch die Gemeinde kann (mit geringen finanziellen Mitteln) etwas erreichen. Information an die Bürger wie gefährlicher Feinstaub im Alltag verhindert werden kann soll es geben. Ein erster Schritt! Glaubt man aktuellen Medienberichten, dann ist das Thema Feinstaub ja weiterhin mehr als aktuell, denn die Feinstaubgrenzwerte sollen auch heuer in ganz Österreich bereits mehrmals überschritten worden sein. Die Folgen können dramatisch sein. So soll Feinstaub das Risiko für Allergien und Asthma erhöhen. Handeln ist daher ein Gebot der Stunde!
Kronen Zeitung, Dienstag 17. März 2011:
Grenzwerte heuer schon oft überschritten
Feinstaub erhöht Risiko für Allergie und Asthma
Die ultrafeinen Partikel (Industrie, Dieselabgase, Zigaretten) dringen bis in die Lunge ein und können Atemwegserkrankungen sowie Herz-Kreislauf-leiden auslösen oder verstärken.
Kinder , ältere Menschen und chronisch Kranke sind durch Feinstaub besonders gefährdet, betonen Experten bei einer Pressekonferenz in Wien. Bei erhöhten Werten sollen die Betroffenen keine anstrengenden Tätigkeiten im Freien und direkt neben stark befahrenen Straßen betreiben, Kinder nicht der Nähe von Baustellen spielen lassen. Die beste Vorbeugung gegen Feinstaub in Innenräumen ist, nicht zu rauchen.
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admin am 14. Februar 2011
“Feinstaub” – ein Wort das bei vielen die Alarmglocken läuten lässt. In Traismauer ist die Belastung im letzten Jahr angestiegen, das belegen auf jeden Fall aktuelle Zahlen vom Verkehrsclub Österreich. Für mich natürlich ein Indikator dieses Problem aufzuzeigen. Leider hat die SPÖ das offenbar missverstanden und reitet einmal mehr eine Schmutzkübelkampagne. Der Kurier hat sich ebenfalls mit dem Thema befasst:
Kurier: “Belastung durch Feinstaub führt zu „dicker Luft“”
Der Verkehr wird mehr und soll auf der S 33 durch die im Herbst eröffnete Donaubrücke noch ansteigen, wird prognostiziert. Schon im vergangenen Jahr lag die Feinstaubbelastung in Traismauer 34 Tage über dem Grenzwert. „Die allgemeine Tendenz ist leider steigend“, sagt VP-Gemeinderat Philipp Maschl. Das führt politisch zu dicker Luft.
Es werde von der SP-FP-Koalition anscheinend kein Wert auf eine Feinstaubverringerung gelegt, erklärt die Volkspartei. Sie fordert die Stadtregierung auf, zu handeln. Ein Konzept müsse her. Einer der Kritikpunkte der VP: Der Streusplit liegt Wochen nach den letzten Schneefällen noch auf den Straßen.
Die SP schießt zurück: Für Umwelt und Ökologie sei der VP-Politiker und Stadtrat Herbert Gorth zuständig. „Die Feinstaubbelastung ist jedenfalls ernst zu nehmen“, sagt der rote Bürgermeister Herbert Pfeffer. Die Maßnahmen, die eine Gemeinde treffen könne, um eine Reduktion zu erzielen, seien im Vergleich zu jenen von Bund und Land relativ gering. Aber jeder Beitrag helfe. „Wenn wir auch bei diesem Thema an einem Strang ziehen, könnte Traismauer beispielgebend für andere Gemeinden sein“, erklärt Pfeffer, der das „Rad dem Auto vorzieht“.
Quelle: Kurier NÖ Mitte | 14.2.2011
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admin am 14. Februar 2011
Es wundert mich ja schon länger wie gewisse Kollegen im Gemeinderat mit ihren politischen Mitbewerbern umgehen. Da wird öfters in den Schmutzkübel gegriffen, in der Hoffnung jemanden vielleicht sogar im privaten Bereich angreifen zu können. Warum? Wahrscheinlich weil es keine andere Möglichkeiten gibt, um vom eigenen Verhalten abzulenken. Schade, denn gewisse Aktionen schaden mehr als nur dem poltischen Klima in unserer Stadt. So sieht das auch die Bevölkerung. Welche Partei titelte im Nationalratswahlkampf 2008 mit den zwei Worten “genug gestritten”? Richtig – die SPÖ! Was davon in kommunaler Ebene gilt: in meinen Augen derzeit leider wieder einmal sehr wenig.
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