
Nur mehr wenige Tage, dann tritt der neue ÖBB Fahrplan in Kraft. Von Seiten der ÖVP und der SPÖ gab es bereits für Pendler Aktionen, da wurde Einigkeit gezeigt. Jetzt sollen ab kommenden Sonntag Werktags nur mehr sieben(!) Züge in der Früh fahren, dann gibt es für ÖBB-Reisende nur mehr Schienenersatzverkehr. Die Pendler stört’s natürlich! Was aber oft vergessen wird sind die vielen Schüler die Richtung Tulln oder eben St.Pölten fahren. Sie haben keine Möglichkeit am Nachmittag nach der Schule mit dem Zug nach Hause zu fahren. Busse sind die Alternative und in der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass diese fallweise überfüllt waren. Damals mussten Schüler sogar eine Stunde länger in St.Pölten warten da kein Platz mehr im Bus war. Ein Zustand der eigentlich unvorstellbar ist. Was aber jetzt noch auf die Traismaurerinnen und Traismaurer zukommt wird meiner Meinung nach übersehen: Die Bewohner an der Bahnstrecke können sich ab 8 Uhr nicht auf idyllische Ruhe freuen (da ja nur mehr sieben Personen(!)-Züge fahren) – Nein! Dann donnern Güterzüge mitten durch Traismauer was vor allem Bewohner der Waldandachtgasse, im Bahnhofsbereich, teilweise Wienerstraße und Nebengassen, Berghäusergasse, Nasenberg und auch Teile Oberndorfs betrifft. Das Schlimme daran: Auch Nachts sind die Züge unterwegs was anstelle des erholsamen Schlafs nichts als Lärm bringen. Deshalb ist es jetzt wichtig nicht nur an die Pendler zu denken, sondern auch an die Anrainer die direkt neben der Bahnstrecke wohnen und deren Lebensqualität massiv eingeschränkt ist.




